Yoga – ein neuer Abschnitt

Ich hatte die letzte Zeit meine Tage mit Leere gefüllt, bin viel zuhause gewesen. Dadurch konnten sich meine Tage nun wieder mit Neuem füllen und so kam es, dass ich eines Morgens zusammen mit meiner lieben Mitbewohnerin Yoga gemacht habe.
Das war meine erstes Mal. Ich hatte mir schon immer gedacht, dass ich irgendwann damit anfangen würde, einfach deswegen weil jeder Alternative das macht.
Nun durfte ich erkennen, warum die Menschen Yoga praktizieren. Ich konnte einen kleinen Blick in die große Welt „Yoga“ erhaschen und bin begeistert ❤

Ich habe seitdem so gut wie jeden Tag Yoga gemacht. Manchmal nur zwanzig Minuten, manchmal alleine, dann wieder zu viert, manchmal zwischendurch gestillt, Essen gemacht, manchmal nur Rückenübungen, meistens nur mit YouTube Videos….
Egal wie, es war immer wieder ganz wunderbar.

Ich fühle mich seitdem den ganzen Tag über viel entspannter, bin oft geduldiger, fühle mich gestärkt, v.a. am Rücken, fühle mich flexibler, habe eine bessere Körperwahrnehmung und ich habe mehr Lust mich zu bewegen!

Bis jetzt habe ich fast nur körperliche Veränderungen bemerkt, aber tatsächlich ist Yoga viel mehr als nur Dehnung und Kraftübungen für den Körper.
Es gibt zum einen viele verschiedene Arten, Wege Yoga zu praktizieren:

  • Hatha Yoga umfasst die körperorientierten Praktiken, also das was man sich so unter Yoga vorstellt:
    Yogastellungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama), Tiefenentspannung, positives Denken und Meditation
  • Jnana Yoga ist das Yoga des Wissen. Hier geht es aber nicht nur um das intellektuelle philosophieren, sondern auch um das intuitive Erfahren und Erkennen von Wissen, das der menschliche Geist gar nicht erfassen kann.
  • Zu Raja Yoga gehören die Techniken des mentalen Trainings und der Meditation.
    „Yoga ist das zur-Ruhe-bringen der Gedanken im Geist“, so die Definition nach Patanjali.
  • Bhakti Yoga ist der Yoga der Hingabe und Liebe zu Gott. Instrumente dafür sind beispielsweise Gebete, Mantra-Singen, Rituale und das Erzählen von Mythen und Heiligengeschichten.
  • Karma Yoga ist der Yoga des Handelns. Es wird gelehrt, dass das Schicksal als Chance gesehen werden soll. Hier geht es darum, selbstlos Hilfe anzubieten, zu handeln ohne eine Belohnung oder Gegenleistung zu erwarten.
  • Kundalini Yoga ist der Yoga der Energie. Hier geht es um Chakras (Energiezentren) und Nadis (Energiekanäle), also den Astralkörper. Durch Atemübungen (Pranayama) beispielsweise wird die Energie in den Fluss gebracht.

Dann wirkt aber auch das Hatha Yoga nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. So ist zum Beispiel der „Fisch“ eine herzöffnende Stellung.
Ich hatte bisher eine einzige angeleitete Yogastunde von einem ganz lieben Menschen…ich hätte gefühlt die ganze Stunde durchheulen können, so tief ist das gegangen….das war eine tolle Erfahrung! Ich hatte nur noch nicht den Mut meine Tränen mit den Anderen im Raum während einer Yogastunde zu teilen und wollte diese Gefühle in diesem Moment einfach nicht fühlen, aber ich bin sehr dankbar für die Erfahrung, was Yoga mit einem machen kann, wie tief Yoga gehen kann, wie Yoga auch die Seele heilen kann ❤

Yoga ist so vielschichtig und kann an jeden Menschen so angepasst werden, wie dieser es gerade in dieser Situation benötigt.

Kostet nix und solange Du auf Deinen Körper hörst, kannst Du dabei nix kaputt, sondern nur heiler machen ❤

Ein Gedanke zu “Yoga – ein neuer Abschnitt

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